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Der Border Collie

Die meisten Border Collies haben einen kaum zu bremsenden Lerneifer der gestillt werden muß, dass sie ein glückliches und ausgeglichenes Leben führen können. Hinzu kommt der ständiger Bewegungsdrang sowie das ständige Verlangen nach "Kopfarbeit".

Die wahre Berufung des Border Collies ist die Arbeit an Schafen. Es sind die ganz speziellen Fähigkeiten für die er Jahrhunderte lang gezüchtet wurde. Bei der Hütearbeit kann der Border Collie erst richtig seine Fähigkeiten entfalten.

Mit einer einmaligen Perfektion sucht der Border Collie verstreute Schafe auf unwegsamen Gelände zusammen und bringt behutsam die Tiere zur Herde zurück. Kleinere Schafgruppen werden umhergetrieben, abgetrennt und eingepfercht. Das Hüten ist sein Lebensinhalt.

 

Es ist immer wieder faszinierend zu beobachten, wie der Border Collie sich ruhig den Schafen nähert, sich dabei tief duckt und mit seinem speziellen Blick die Schafe kontrolliert. Die schwierigste Aufgabe besteht für den Border Collie darin, die Schafe auf den kürzesten Weg, sprich auf gerader Linie, von einer Stelle zur nächsten Stelle zu treiben. Schafe laufen naturgemäß aber nicht freiwillig in gerader Linie. Sie neigen dazu sich zu verstreuen und versuchen Ihrem Verfolger zu entkommen und auszubrechen.

 

Nicht jeder Border Collie ist beim Hüten erfolgreich. Wenn ein Border Collie erfolgreich sein soll, muß er nicht nur sämtlichen Kommandos und Pfiffen seines Schäfers akkurat Folge leisten, sonder auch die richtigen Eigenschaften und entsprechenden Instinkte besitzen um die Schafe nicht übermäßig zu beunruhigen. Die Schafe müssen seinen entschlossenen Willen und seine Durchsetzungskraft spüren, damit die Schafe keine Möglichkeit haben den Border Collie zu testen oder sogar in die Flucht zu schlagen.
Da jeder Anfang schwer ist, muß der Schäfer natürlich auch erst einmal seinem Border Collie alle für die Hütearbeit nötigen Kommandos beibringen. Ein gut dafür ausgezeichneter Junghund sollte bereits alle Kommandos des Grundgehorsam beherrschen und wird mit 6 bis 12 Monaten an die Ausbildung herangeführt.

 

Sommer 2006

Wie so üblich stolperte ich im Internet über einen Zufallslink auf das Border-Collie-Forum.
Dort las ich viel Neues übers Hüten. Neugierig geworden fuhr ich mit Kira und meinem Sohn Andreas zu den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften nach Neumühle und war mächtig am Staunen, was die Hunde dort an und mit den Schafen leisteten.

Und von nun an hatte mich der Hütevirus erfasst.

Fand eine supertolle,nette junge Frau ( Kirsten Stutz-Seidel)- ganz in meiner Nähe - Wattenheim, Tiefenthal: Nackterhof/ St.Nicolaushof.
Sie zeigte viel Geduld mit mir und Kira, die sich gut an den Schafen zeigte.

Ausserdem besuchten wir Seminare mit Kai Hause.

schafe schafeschafe

Doch leider musste ich feststellen, dass das Hüten für Kira und mich viel Stress hervorrufte, denn wir Beide waren nicht gerade ein tolles Team. Kira klappte einfach ihre Ohren zu und konzentrierte sich nur auf die Schafe, was meistens mit einem Chaos und Druck(den ich so nicht wollte) endete.
Also beschloss ich einen Hütestop, mit dem Gedanken: erst müßen wir Beide ein *dreamteam* werden, dann klappts vielleicht auch mit den Schafen.


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September 2007