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Canada 2002

 



Die Zucht von gescheckten Pferden ist kompliziert und immer eine Glücksache: Man weiss nie mit Sicherheit, was für ein Fohlen aus einer Paarung hervorgeht. Sicher ist nur, dass Schecken immer schon als solche zur Welt kommen. Bei Tigerschecken kann die Fleckenzeichnung allerdings erst später hervortreten. Die weissen Flecken liegen immer auf rosaroter, also unpigmentierter Haut, nicht auf dunkler, wie sie die Schimmel aufweisen. Schecken mit viel Weiss am Kopf haben daher oft hellblaue Augen.

Die Schecken hatten unter den Cowboys genauso ihre Liebhaber wie unter den Indianern. Die bunten Pferde waren überall zu sehen bis 1940, da wurden sie, aus unerklärlichen Gründen von der AQHA, von der Zucht ausgeschlossen.
Erst 1961 wurde ein eigener Zuchtverband , die American Paint Quarter Horse Association, gegründet und somit erlebten die Gescheckten wieder einen Aufschwung. Heute sind rund 150 000 Paint Horses registriert, und jedes jahr kommen rund 15 000 neue hinzu.

Overo,
fast einfarbig bis beinahe weiss 

Man unterscheidet 2 Schecktypen,
den Overo und den Tobiano.

 

Overos haben typischerweise viel bis sehr viel Weiss am Kopf. Oft sind die Beine dunkel. Die weissen Flecken am Körper gehen vom Bauch oder von den Seiten aus und kreuzen nie die Rückenlinie.

 


Tobianos haben in der Regel wenig oder gar kein Weiss am Kopf, dafür meistens 4 weisse Beine. Die weissen Flecken am Körper gehen vom Rücken aus oder kreuzen mindestens die Rückenlinie. Meistens sind die Konturen der Flecken klar begrenzt.


Da es bei Beiden viele Variationen gibt, kann man gelegentlich einen Paint nach seiner Scheckung weder dem einen noch dem anderen zuordnen.

Tobiano,
ebenfalls fast einfarbig bis beinahe weiss

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